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Drucken Top Mitteilung von Franken Knights vom 05.05.2008

Flag Attack mit Saisonauftakt nach Maß

Beim ersten Saisonturnier in Nürnberg erwischte das Team der Nordgruppe der Franken Knights Flag Attack einen Auftakt nach Maß. Nach einem 24:6 Erfolg gegen die Nürnberg Rams folgte ein glatter 24:0 Erfolg gegen den Bayrischen Vizemeister, die Aschaffenburg Stallions. Mit den beiden Siegen zum Start in die neue Saison ist der erste Schritt in Richtung Titelverteidigung getan. Eine starke Leistung in allen Mannschaftsteilen war der Schlüssel zum Erfolg. Im abschließenden Spiel besiegten die Rams die Stallions mit 30:7. Nach zuletzt etwas schwächerer Vorstellung in den Vorbereitungsspielen zeigten sich die Jugend-Flagfootballer in guter Frühform. Vor allem die Defense bereitete den Nürnberg Rams im Auftaktmatch Kopfzerbrechen. Nach nur drei Versuchen mussten sich die Gastgeber vom Ball trennen. Ein verunglückter Punt brachte die Knights in eine günstige Feldposition. Ein paar schnelle Läufen und kurze Pässe später war es Running Back Philipp Saueressig, der mit einem kurzen Lauf die 6:0 Führung erzielte. Den nächsten Angriff der stark eingeschätzten Rams beendete Max Hippeli mit einer Interception. Mehr aufs Passspiel setzend wurde das Feld schnell überbrückt. Luis Bach erhöhte nach einem 15y-Pass auf 12:0. Jetzt legten die Rams einen Zahn zu und kamen bis kurz vor die Endzone der Rothenburger. Vier Versuche reichten aber nicht aus, um an der starken Defense vorbeizukommen. Mit weniger als einer Minute auf der Spieluhr startete die Offense eigentlich nur noch, um sicher in die Halbzeit zu kommen. Eine Strafe und zwei Laufspielzüge mit großem Raumgewinn brachten jedoch einen neuen First Down an der 42y-Linie, 10 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff. Quarterback Alexander Hübsch bediente Max Hippeli mit einem tiefen Pass zum 18:0-Halbzeitstand. Im zweiten Durchgang konnte zwar immer wieder Raumgewinn erzielt werden, zu weiteren Punkten reichte es jedoch erst einmal nicht nicht. Auf die Defense war aber zu jeder Zeit Verlass, so daß der Vorsprung nicht in Gefahr kam. Kurz vor Schluß, die Flag Attack hatte bereits durchgewechselt, schafften die Rams den Anschlußtouchdown. Max Hippeli stellte nach einem schönen Pass den 24:6-Endstand her.
Das zweite Spiel stellte eine Neuauflage des letztjährigen Finales um die bayrische Meisterschaft dar. Am Ende mit demselben Ausgang. Die Aschaffenburg Stallions fanden zu keiner Zeit ein adäquates Mittel gegen die starke Laufverteidigung. Insbesondere die Defenseline mit den beiden Tackeln Onur Demirkol und Jan Schumann sowie den beiden Ends Philipp Saueressig und Eddies Amaizo erstickten die Angriffsbemühungen im Keim. Zu einem ordentlichen Passspiel ließen sie dem Quarterback einfach keine Zeit. Der eigene Angriff konnte dagegen gleich im ersten Drive in Führung gehen. Luis Bach brachte die Rothenburger mit einem tiefen Pass bis an die 1y-Linie, aber es dauerte bis zum 4.Versuch, ehe Quarterback Alexander Hübsch den Ball in die Endzone tragen konnte. Im weiteren Verlauf wurden die Stallions zwar immer wieder schnell gestoppt, die Knights marschierten über das Feld, schafften aber nicht zu punkten. Max Hippeli vollendete mit einer schönen Einzelaktion kurz nach der Pause zum 12:0. Im zweiten Durchgang das gleiche Bild: die Knights im Vorwärtsgang, aber ohne die Entscheidung herbeizuführen. Bis Alexander Hübsch einen Punt der Unterfranken aufnehmen konnte und ihn über 52y in deren Endzone zurücktrug. Mit dem 18:0 war die Entscheidung gefallen. Kurz vor Schluß überlief Luis Bach nochmals die komplette Abwehr und stellte den Endstand von 24:0 her.
Nach den Fehlstarts der letzten beiden Jahre macht dieser Saisonauftakt Lust auf mehr. Im Gegensatz zu den anderen Teams waren die Knights besser aufeinander abgestimmt und machten viel weniger individuelle Fehler. Insbesondere in den entscheidenden Spielsituationen waren alle voll auf der Höhe des Geschehens. Hier machte sich vor allem das Mehr an Spielpraxis und Spielerfahrung durch die zweite Mannschaft im vergangenen Jahr bemerkbar. Schlüssel zum Erfolg waren die Offense- und Defenseline, die ihre Gegenüber dominierten und damit die Grundlage für den Erfolg schafften. Dennoch wartet in den kommende Wochen genug Arbeit auf Spieler und Trainer, um um die Bayrische Meisterschaft mitspielen zu können. Dass kein einziger von acht ausgespielten Extrapunkten verwandelt werden konnte war das größte Manko und kann in einem engen Spiel leicht den Sieg kosten.

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